Die Methode
Seit 2006 arbeite ich als Bewusstseinstrainer in Hamburg und habe mehr als 1.227 Menschen begleitet. UrCode ist die Methode, mit der ich an Kindheitsmustern arbeite. IntuTap® ist die Klopftechnik, mit der du sie auflöst. Auf dieser Seite steht, wie beides zusammenwirkt und warum es kein inneres Kind braucht.
Die Grundannahme hinter UrCode
Der Begriff inneres Kind macht aus dir zwei Menschen. Einen erwachsenen, der versteht, und ein verletztes Kind, das versorgt werden muss. Das klingt liebevoll und schafft genau die Distanz, die dich am Ende ausbremst. Du behandelst dein eigenes Erleben wie etwas Fremdes in dir.
Ich arbeite anders. Du bist ein Mensch in verschiedenen Lebensphasen. Was du mit fünf, mit zwölf, mit siebzehn über dich gelernt hast, wendest du heute noch an. Automatisch, in Sekundenbruchteilen, ohne dass du es merkst. Das nimmt dem Ganzen das Mystische und gibt dir etwas Besseres zurück: Zuständigkeit. Wer das Muster gelernt hat, kann es auch wieder verlernen.
„Du bist nicht deine Reaktionen. Du hast sie gelernt.“
UrCode · Baustein 1
Der wichtigste Unterschied zu allgemeiner Kindheitsarbeit: Es wird nicht alles gleich behandelt. Eine Verletzung entsteht in sieben unterschiedlichen Formen, und jede braucht heute etwas anderes. Wer das verwechselt, arbeitet jahrelang an der falschen Stelle.
UrCode · Baustein 2
Sobald die Form klar ist, folgt immer derselbe Ablauf. Er ist bewusst kurz gehalten, damit du ihn allein anwenden kannst, ohne mich und ohne Vorbereitung.
Die Situation von damals bekommt eine Grenze, die sie nie hatte. Das ist der Punkt, an dem du aufhörst, Zuschauer deiner eigenen Erinnerung zu sein.
Du gibst dir selbst das, was in dieser Situation gefehlt hat. Nicht als Vorstellung, sondern als konkrete Handlung.
Die Szene wird zu Ende gebracht, diesmal richtig. Dein System braucht einen Abschluss, den es damals nicht gegeben hat.
Zum Schluss kommt das, was gerade bearbeitet wurde, an einen Ort, an dem es bleiben kann. Ohne diesen Schritt fängt alles von vorne an.
UrCode · Baustein 3
UrCode zeigt dir, woran du arbeitest. IntuTap® ist das Werkzeug, mit dem du es tust. Ein einzelner Durchgang verändert eine Erinnerung. Was den Alltag verändert, ist die Wiederholung. Dazu gehören drei Journalfragen, eine Frage-Technik für die Momente, in denen du selbst nicht weißt, was los ist, und eine Atemtechnik, die dich vor jeder Übung in einen arbeitsfähigen Zustand bringt. Zusammen sind das fünf bis fünfzehn Minuten am Tag.
Das ist der ganze Umfang. Wer mehr verspricht, verkauft Wissen. Was du brauchst, ist ein Ablauf, den du im echten Moment abrufen kannst.
Grenzen
UrCode und IntuTap® sind Bewusstseinstraining und persönliche Begleitung. Es ist keine Psychotherapie und keine Heilbehandlung. Bei einer Diagnose oder in einer akuten Krise gehört die Arbeit in ärztliche oder psychotherapeutische Hände, und ich sage das im Erstgespräch auch so.
Vier Wochen lösen keine dreißig Jahre auf. Was in vier Wochen entsteht, ist ein Werkzeug und ein Abstand zum eigenen Reflex. Beides zusammen reicht, um im nächsten Moment anders zu handeln, und mehr braucht es am Anfang nicht.
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